Home Page Image
 
 
Förderung der touristischen Wertschöpfung und Verbesserung der Strandinfrastruktur in der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde

DümmerWir wollen, dass sowohl die Verwaltung als auch die gesamte Politik in der Samtgemeinde den Nutzen und die Relevanz des Tourismus am Dümmer erfassen. Die letzten touristischen Berechnungen aus dem Jahr 2009 haben ermittelt, dass in der Samtgemeinde ein Bruttoumsatz von knapp 20 Millionen € pro Jahr durch den Tourismus erwirtschaftet wird. Dieser Bruttoumsatz ergibt sich aus verschiedenen Segmenten: der Übernachtung, der Gastronomie, dem Einzelhandel, den Freizeitbetrieben, aber auch den Zulieferern aus Industrie und Handwerk.
Die Samtgemeinde weist über 800 Wochenendhäuser und 2000 Campingplätze (Zweit- Wohnungen) sowie etwa 800 Fremdenbetten in Hotels und Ferienwohnungen auf.
Hinzu kommen hunderttausende Besucher aus dem Umkreis von bis zu 100 km, die den Dümmer als Tagesziel zur Erholung nutzen. Tendenz steigend! Vor allem in den Sommermonaten, gibt es fast eine  Verdoppeln der Menschen, die sich in der Samtgemeinde aufhalten bzw. hier leben.
Alle Gäste sorgen mit ihren Ausgaben für eine touristische Wertschöpfung, von der auch die Samtgemeinde profitiert.
Vom Bruttoumsatz fließt ein nicht unerheblicher Teil an Steuern wieder in die Samtgemeinde zurück. Dies sind z.B. ein Teil der Mehrwertssteuer, die Gewerbesteuer, die Grundsteuer B, die Lohnsteuer - der im Tourismus angestellten Arbeitnehmer, die Einkommenssteuer und die extra für Tourismuszwecke eingeführte Zweitwohnungssteuer. Leider werden von diesen Steuereinnahmen nur ein sehr kleiner Teil für touristische Maßnahmen verwendet. Gerade einmal 1500€ pro Jahr stehen für die „Dümmer-Spaß-Wochen“ zur Verfügung.
Der Tourismus-Sektor ist der zweitgrößte Arbeitgeber in der Samtgemeinde. Ohne den Tourismus, ist z.B. der gut ausgebauten Einzelhandel in Lemförde (Dümmergäste kaufen gerne in Lemförde ein) und Lembruch nicht vorstellbar.  Ohne den Tourismus gäbe es z.B. die Badestrände, die Ortsbeleuchtung, die gute Radwanderinfrastruktur und vor allem die Spielplätze nicht. Ohne den Tourismus gäbe es das tolle Ferienangebot der „Dümmer-Spaß-Wochen“ nicht, an denen vor allem auch einheimische Kinder teilnehmen.

Um in Zukunft im schnelllebigen Tourismus wettbewerbsfähig sein zu können, sind Investitionen als Co-Finanzierung über die Samtgemeinde unerlässlich. Vergleichbaren touristischen Destinationen stehen wesentlich höhere finanzielle Mittel für die touristische Arbeit zur Verfügung. Darüber hinaus sind Förder- und Sponsorengelder in den Konzepten vorgesehen, sodass die Samtgemeinde ihre Investitionen verdoppeln kann.
So gibt es z.B. vom Tourismus Planungen, die Strandinfrastruktur zu entwickeln, was es zu unterstützen gilt.
Eine Entwicklung an den Deichpromenaden kommt z.B. nicht nur den vielen 2.-Wohnungs-Steuerzzahlern und treuen Dauergästen zu Gute, sondern auch den vielen Familien, die gerne in der Samtgemeinde Lemförde leben und arbeiten.

Hinzu kommt, dass sich jede Investition auch positiv auf die touristische Wertschöpfung und die damit verbundenen Arbeitsplätze sowie Steuereinnahmen in der Samtgemeinde Lemförde auswirkt.

H.H. - 101

 

zurück | Top