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Wofür steht die Liberale Partei?

Auch wenn in letzter Zeit nach dem Bild in der Öffentlichkeit es nicht genügend deutlich wurde und von der F.D.P.  nicht ausreichend deutlich nach außen getragen wurde und wird, sollte nicht vergessen werden: Die Liberalen stehen in einer Verpflichtung zu einer langen, historischen Tradition.
                                         
Leitbild der Liberalen ist der mündige Staatsbürger. Der mündige Staatsbürger trägt unseren demokratischen, sozialen Rechtsstaat.
Die Maximen der Liberalen sind nicht geprägt von Beliebigkeit, sondern von diesem Leitbild. Die Maximen sind aus der Erkenntnis gewachsen, dass die Machtausübung von Menschen über die Menschen nicht unbegrenzt, willkürlich  sein darf und an Recht und Gesetz gebunden ist.

Die Liberalen wollen nicht mit Heilslehren, Ängsten und Besserwisserei die Staatsbürger überzogen sehen. Sie wollen nicht mit Berufung auf eine ideologisch geprägte, angeblich bessere Einsicht den Bürger notfalls zu seinem „Wohl“ zwingen.

Die Liberalen stehen der Machtausübung kritisch gegenüber, sie hinterfragen sie. Die Liberalen sind nicht bereit, gutgläubig mit treuem Augenaufschlag hinzunehmen, was andere als feststehend bzw. unter Berufung auf sogenannte Sachzwänge politischer Diskussion entziehen wollen.
Die Liberalen schwimmen nicht im „Auffassungs-Mainstream“ der Medien und der Politik mit.
Die Liberalen schützen die Freiheit der Gedanken und wenden sich gegen eine Gängelung der Bürger, indem durch Bezeichnung als „Tatsache“  geadelte Tabus oder Sachverhalte durch Vorgaben selbsternannter „Weiser“ jeglicher öffentlicher Auseinandersetzung entzogen werden.

Die Liberalen wollen eine offene, freie Gesellschaft, die geprägt wird durch Diskussionen und dem Bemühen um das Finden eines möglichst guten Ergebnisses für die Bürger bei der Suche nach politischen Lösungen. Hierbei sehen die Liberalen durchaus die Notwendigkeit der Organisation der Entscheidungen für die Gesellschaft im Rahmen einer demokratischen staatlichen Ordnung. Jedoch darf sich die staatliche Ordnung für den Bürger nicht in Bevormundung, Verboten und Gängelei verdeutlichen.

Die Liberalen gehen nicht über persönliche Schicksale und wirtschaftlichen Not einzelner hinweg. Die  Wahrung des sozialen Friedens sehen Liberale  als Staatsaufgabe. Die Erfahrung der Geschichte zeigt, dass es lediglich den marktwirtschaftlich orientierten  Staaten dauerhaft gelungen ist, den Sozialstaat zu erhalten und zu fördern. Die Leistungsfähigkeit der Bürger, insbesondere bei der Aufbringung der Steuern, ist Voraussetzung für sozialstaatliche Gaben. Hierbei muss auch von denen, die sozialstaatliche Leistungen in Anspruch nehmen, ein gleiches staatsbürgerliches Bewusstsein gefordert werden, wie es wiederum denjenigen, die letztlich den Sozialstaat mit ihren Steuern finanzieren, abverlangt wird.
Das im Sozialstaat nicht zu übersehende Anspruchsdenken einiger kann nicht Leitbild der Ordnung des Zusammenlebens sein, ebenso wenig wie die Verweigerungshaltung einzelner, wenn es um ihre Beiträge für unseren Staat geht.

Liberale fühlen sich der politischen Vernunft verbunden. Das Mitleid mit von Not oder Ungerechtigkeit Betroffenen, das individuelle Schicksal einzelner, ist für die Liberalen wichtig. Sie schauen nicht tatenlos zu, wenn Menschen durch obrigkeitliche Maßnahmen in die Enge getrieben werden.

Die Tradition der F.D.P. fordert liberales Bewusstsein. Liberales Bewusstsein fordert Zivilcourage.
Liberale setzen sich couragiert für die Freiheit und die Interessen der Bürger ein.

B.N. - 117

 

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